Schockanrufe auch in Rudersberg

 

Wir möchten sie vor sogenannten "Schockanrufen" warnen.
Unter diesem Sammelbegriff werden die unterschiedlichsten Szenarien zusammengefasst.
Eine Variante, die aktuell (Januar 2018), in Rudersberg vom Opfer rechtzeitig durchschaut wurde:
Es meldet sich eine angenehme ruhige Stimme mit Kommissar ...... und erklärt ihnen, bei einer verhafteten Person hätte man ihre Adresse gefunden.

 

Die Angaben stimmen genau, er nennt ihnen ihren Namen, Adresse, Alter und ihre Wohnverhältnisse, so dass es sehr glaubwürdig klingt. Dann kommen allerdings Fragen nach evtl. Schmuck, Bargeld usw. in der Wohnung.

 

Lassen sie sich bitte bei so einem Anruf auf kein Gespräch ein, denn die wirkliche Polizei würde sie in so einem Fall nicht anrufen und schon gar nicht nach ihren Wertsachen in der Wohnung fragen.
Uns sind 2 Fälle in Rudersberg und Teilorten, innerhalb kurzer Zeit (Anfang Jan. 2018) bekannt geworden.

 

So können Sie sich schützen

 

Was können Sie tun, wenn Sie Opfer eines "Schockanrufs" werden?

Die Polizeiinspektion Schwaben Süd/West rät, folgende Punkte zu beachten:

  1. Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen!

  2. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis!

  3. Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein, prägen Sie sich jedoch die Stimme und sprachlichen Besonderheiten des Anrufers ein!

  4. Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer!

  5. Notieren Sie eine eventuell genannte Rückrufnummer, sie beginnt meistens mit der internationalen Vorwahl  00...!

  6. Rufen Sie unter keinen Umständen zurück!
  7. Übergeben Sie niemals Bargeld in fremde Hände!

  8. Wenden Sie sich sofort über Notruf 110 an die Polizei!
    Denn die Beamten sollten wissen, welche Kriminellen sich hier herumtreiben!

Stand: 7.1.2018