Kreisseniorenrat


11. LIEBERALER SENIORENTAG 2019

06. Juli 2019 - 10:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 12. Juli feiert das Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg einjährigen Geburtstag. Grund genug

für uns, Ihnen im Rahmen unseres Liberalen Seniorentags dieses spannende Format vorzustellen und der Frage nachzugehen – was bringt mir das?

Dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist, kann jeder bestätigen, der über eine gewisse Lebenserfahrung verfügt. Es ist deshalb von besonderer Bedeutung, dass die Politik das Ihre tut, damit die Rahmenbedingungen für die Gesundheitswirtschaft stimmen. Das Forum Gesundheitsstandort beleuchtet die Themenfelder der Zukunft, damit Baden-Württemberg spitze bleibt. Digitalisierung, big data und personalisierte Medizin sind Schlagworte, die neugierig machen. Ich freue mich sehr, in Herrn Professor Kindervater als Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH einen ausgewiesenen Experten gewonnen zu haben. Er kann als Manager dieses wichtigen Innovationsmotors profunde Einblicke gewähren.

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Baden-Württemberg ist nicht nur führend in der Innovation zu Medizinprodukten, Biotechnologie und in der pharmazeutischen Industrie, auch bei Wegen der Konsultation und Behandlung sind wir ganz vorne dabei. Unsere Kassenärztliche Vereinigung hat mit docdirect neue Versorgungs- und Behandlungskonzepte für die ambulante vertragsärztliche Versorgung auf den Weg gebracht. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Dr. Norbert Metke, wird uns höchstpersönlich darlegen, welche Perspektiven damit verbunden sind und welche weiteren Trends sich abzeichnen und gestaltet werden können.

Kommen Sie mit uns ins Gespräch, welche Chancen die neuen Trends für jeden Einzelnen bieten. Die gesamte Fraktion und ich freuen uns auf Sie! Seien Sie uns herzlich willkommen.

Ihr

Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL

 

Anmerkung KSR:

Über 240 Anmeldungen gingen ein; der Plenarsaal und teilweise die Besuchertribüne waren besetzt.

Über 600 000 Beschäftigte sind in der medizinischen Versorgung tätig. Die Gesundheitswirtschaft in BW ist mit 12 % an der Bruttowertentwicklung  der drittgrößte Wirtschaftsfaktor neben der Autoindustrie und dem Maschinenbau.

 

Informationen gibt es unter: 

www.bio-pro.de
www.forum-gesundheitsstandort-bw.de
www.gesundheitsindustrie-bw.de

 

Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL                             Professor Kindervater,                                         Dr. Metke,

                                                                          Geschäftsführer BIOPRO GmbH                        Chef Kassenärztliche Vereinigung BW


Mitgliederversammlung 2018

 

Kreisseniorenrat Rems-Murr e.V. „Mitgliederversammlung 2018“

 

 

 

Frau Waltraud Bühl, Vorsitzende des Kreisseniorenrat Rems-Murr e.V. hat zur Mitgliederversammlung 2018 am 25. Oktober nach 71540 Murrhardt eingeladen. Im Kreisseniorenrat sind 14 Stadt- und Ortsseniorenräte vertreten. Vom Seniorenrat der Gemeinde Rudersberg haben teilgenommen Peter Stolhofer und Gerhard Höfer.

 

Schwerpunkt dieser Mitgliederversammlung der Demografische Wandel im Rems Murr Kreis. Zu diesem Thema eingeladen wurde Herr Thaddäus Kunzmann, Demografiebeauftragter des Landes Baden-Württemberg. In einem ausführlichen Referat informierte er detailliert über den demografischen Wandel im Rems Murr Kreis. Staatssekretär Herr Wilfried Klenk berichtete zum gleichen Thema. Bürgermeister Armin Mößner informierte die Entwicklung zum Thema „Senioren“ in Murrhardt.

 

Die darin geschilderten Punkte sollen nunmehr in den Seniorenräten behandelt und aufgearbeitet werden.

 

·       Europa-, Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 

 

·       Landesheimbauverordnung, Heimbeiräte

 

·       Bürgerbus, Mitfahrerbänke

 

·       Digitale Vorsorge

 

·       Seniorenfreundliche Toiletten

 

 

Peter Stolhofer, Sprecher    Jürgen Rubesch, stellv. Sprecher 

 

 

 

 


Landesseniorenrat


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Landesseniorentag 2019 (Heilbronn)

„Alter hat Zukunft – Es liegt an uns!“

 

 

Großes Interesse am „Landesseniorentag 2019“ in Heilbronn

 

1.800 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung des Landesseniorenrates Baden-Württemberg zum

34. Landesseniorentag am 5. Juni 2019 unter dem Motto „Alter hat Zukunft – Es liegt an uns!“ in die Eissporthalle nach Heilbronn gefolgt.

 

Ermutigung und Wertschätzung war diesmal der Grundtenor aller Redebeiträge. Wertschätzung für die vielen Seniorinnen und Senioren, die sich kommunal und familiär für ihresgleichen und die nachfolgenden Generationen engagieren. Alle Redner ermutigten sie, weiterzumachen, denn wer aktiv sei, bleibe länger gesund.

 

 

 

Professor Uwe Bähr, Vorsitzender des Landesseniorenrates, bedankte sich in seiner Begrüßungsrede ausdrücklich beim Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn für dessen Schirmherrschaft und betonte weiter, dass der Landesseniorenrat bereits zum vierten Mal hier Gastrecht genießen dürfe. 2,9 Millionen Menschen in Baden-Württemberg seien inzwischen über 60 Jahre. Für sie gäbe es Gelegenheit, weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Dazu stünden 42 Kreisseniorenräte und 180 Orts- und Stadtseniorenräte in Baden-Württemberg bereit. Professor Bähr forderte deshalb noch mehr kommunale Seniorenvertretungen und eine rechtliche Sicherheit für sie. An die Politiker gewandt forderte er mehr Anstrengungen in der Bekämpfung der Altersarmut.

 

 

 

Artur Kübler, Vorsitzender des Kreisseniorenrates Heilbronn, betonte, dass Alter auch Freiheit mit sich bringe, dazu viel Lebenserfahrung. Deshalb seien wir keine Bittsteller und Leistungsempfänger, sondern weiterhin Leistungserbringer in der Familie und bei den nachfolgenden Generationen.

 

 

 

Harry Mergel stellte als Oberbürgermeister von Heilbronn seine Stadt als eine Kommune des generationenübergreifenden Miteinanders vor. Um der Einsamkeit, besonders im Alter, vorzubeugen, und aus Respekt vor den Menschen, die in der Vergangenheit den Grundstein dafür gelegt haben, dass Heilbronn eine lebenswerte Stadt sei.

 

 

 

Professor Dr. Wolf-Dietrich Hammann, Ministerialdirektor im Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, forderte die Zuhörer auf, das Älterwerden aktiv zu gestalten. Dazu gehöre auch, Ehrenämter anzunehmen. Doch unterläge nicht alles dem Gestaltungswillen der älteren Generation, hier sei die Politik gefragt. Als guten Ansatz sprach Professor Dr. Hammann von „Quartier leben“, dem Projekt, wo Generationen miteinander leben, sich gegenseitig helfen und aktivieren.

 

 

 

Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), ermutigte die Zuhörer, sich weiterhin in Gesellschaft und Familie einzubringen. Wer selbstbestimmt leben will, so Franz Müntefering, muss selbst bestimmt leben. Er erläuterte ausführlich, wie alte Menschen ihr Älterwerden selbst beeinflussen können und forderte eine Stärkung der Kommunen, damit sie das Pflegeproblem besser lösen können.

 

 

 

Thaddäus Kunzmann, Demografiebeauftragter des Landes Baden-Württemberg, nannte den Quartiersgedanken aufgrund des demografischen Wandels einen wichtigen Ansatzpunkt.

 

 

 

Der Landesseniorenrat begrüßt ausdrücklich, dass die Landesregierung Mittel für die Wohnraumförderung im nächsten Landeshaushalt berücksichtigen wird, wie Professor Dr. Hammann in der Podiumsdiskussion erklärte. Weiterhin unterstützen wir die Landesregierung in ihrem Bemühen darum, dass Pflege auch für geringe Renten bezahlbar ist.

 

 

 

Presseinformation des Landesseniorenrates vom 06.06.2019