Aktuelles Thema


Haben Sie in letzter Zeit einen Pflegeplatz gesucht?

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns?

Der Seniorenrat erstellt zurzeit eine Studie, wie einfach, oder wie schwer, es heute ist, einen Pflegeplatz (Lang- oder Kurzzeitpflege) zu finden.

 

Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen, melden Sie sich bitte bei unserem Sprecher Herrn Stolhofer, oder über das Kontaktformular.

Geben Sie uns bitte Ihre positiven oder negativen Erfahrungen weiter.

Selbstverständlich werden Ihre Informationen vertraulich behandelt und nur mit Ihrer ausdrücklichen Einverständnis veröffentlicht.


Änderung der Landesheimbauverordnung u.a. betroffen:

Das Alexanderstift in Rudersberg

Der Petitionsausschuss des Landtages tagte in Rudersberg

 Am 19. Oktober 2018 tagte der Petitionsausschuss des Landtages in Rudersberg.

 Es gibt eine neue Heimstättenbauverordnung und mit dieser Verordnung ist der Bestand

 unseres "Alexanderstiftes" gefährdet.

 Wir waren mit ca. 20 Personen zur "Demo" vor der Gemeindehalle. Wir wollten damit

 zeigen wie wichtig uns diese Einrichtung in unserer Gemeinde ist.

 Herr Bürgermeister Ahrens und die Sprecher der ca. 50 Eigentümer plädierten für den

 Erhalt des Hauses.

 Der Vertreter des grün geführten Sozialministeriums zeigte wenig Menschlichkeit. Es ging

 ihm nur um die Umsetzung der Verordnung. Es gibt keinen Bestandsschutz für ein

 funktionierendes Haus, wie das in Rudersberg.

 Wir "Alten" würden mit Schließung des "Alexanderstiftes" aus unserem sozialen Umfeld

 gerissen und evtl. Besucher müssten lange Anfahrten auf sich nehmen.

 Wir hoffen, dass vielleicht doch noch ein bisschen Menschlichkeit siegen wird.

 

Das Team vom Seniorenrat der Gemeinde Rudersberg  

Heidi Hollo

 

Offener Brief von Herrn Dr. Sausen

Ergänzende Stellungnahme des Seniorenrats zu dem offenen Brief von Herrn Dr. Sausen:

 

Mit großer Sorge betrachten wir die Heimstätten Verordnung des Landes Baden-Württemberg.  Es ist allen bekannt, dass die Bevölkerung immer älter wird und, dass wir

auch immer mehr alleinstehende ältere Menschen haben.

Wir lesen und hören täglich, dass die Pflege unterbesetzt und schlecht bezahlt wird.

Wir lesen aber nicht, dass vorhandene Pflegeheime mit Auflagen zur Schließung durch behördliche Auflagen gezwungen werden.

Wir, der damalige Gemeinderat von Rudersberg, haben vor Jahren für eine wohnortnahe Versorgung unserer Bürger gekämpft.

Es war nicht leicht einen Träger für eine vergleichsweise kleine Pflegeeinheit zu finden.

Wir waren glücklich als das Haus nach langer Planungszeit endlich bezogen werden konnte.

Es ist sehr wichtig, dass im Alter nicht alle sozialen Kontakte gekappt werden, nur weil ein alter Mensch in ein Heim 50 km entfernt kommt.

Das Haus hat inzwischen einen neuen Träger und die neue Heimstätten Verordnung.

Was kommt hier auf uns zu?

Es wird auch in der Pflege nur noch nach betriebswirtschaftlichen Erfolgen geschaut.

 

Die Fragen, die sich stellen:

  • Was wird aus dem „Alexanderstift“?
  • Gibt es für diese kleinen Häuser einen Bestandsschutz, dass sie weiter betrieben werden können?
  • Was hat der Träger vor?
  • Sollen die Bewohner in seine großen Einrichtungen verlegt werden und damit die wohnortnahe Versorgung aufgegeben werden?

Es sind für die Senioren wichtige Entscheidungen, die alle in “Hinterzimmern“, sprich ohne Beteiligung der Betroffenen, getroffen werden.

 

Die breite Öffentlichkeit, da jung und nicht betroffen, nimmt die weitreichenden Probleme nicht wahr.

 

Wir betonen, dass wir bei Neubauten, nicht gegen die Heimstätten Verordnung sind, doch die bestehenden und funktionierenden Einrichtungen brauchen Bestandsschutz!

 

Der Seniorenrat der Gemeinde Rudersberg                                                                         im April 2018